evolutionID zieht positive Bilanz nach der electronica 2014 in München

evolutionID ist mit den Ergebnissen des Messeauftritts auf der electronica in München sehr zufrieden. Auf dem Stand des neuen Kooperationspartners Tronic One konnten viele interessante Gespräche geführt und wichtige Geschäftsfelder ermittelt werden. Trends zeichnen sich in den Bereichen NFC und Komponenten-Identifikation ab.

„Die Kooperation mit Tronic One trug bei unserem Messe-Engagement auf der electronica bereits erste Früchte“, bestätigt Ali Gülüm, Mitbegründer von evolutionID. „Wir haben deutlich den Rückenwind durch die vielen etablierten Geschäftsbeziehungen des erfolgreichen Distributors gespürt.“

Welche praktischen Vorteile die Near Field Communication (NFC) auf RFID-Basis bringt, konnten die electronica Besucher selbst erleben. evolutionID hatte die gesamte Standbesatzung mit hochmodernen NFC-Visitenkarten ausgestattet. Diese sind dank integriertem Transponder auch elektronisch lesbar. „Das vermeidet einen Medienbruch bei der Erfassung der Kontaktdaten“, erklärt Markus Wittke, Mitbegründer des Hersteller-unabhängigen RFID Beratungsunternehmens. „Unsere Kunden haben schließlich Wichtigeres zu tun als Visitenkarten abzutippen.“

Das große Interesse an den RFID-Visitenkarten und an der NFC-Technologie im Allgemeinen wertet evolutionID als wichtigen aktuellen Trend. „Ausweise, Geschäftskarten und andere Identifikationssysteme müssen heute maschinenlesbar sein“, weiß Ali Gülüm, „und dafür ist NFC das richtige System. Die Transponder sind mittlerweile sehr preiswert. Sie können nur aus kurzer Entfernung gelesen werden, also nur dann, wenn der Besitzer es wünscht.“

Identifikation und Individualisierung ist aber auch bei elektronischen Komponenten ein wichtiges Thema. Platinen und andere Baugruppen werden zunehmend mit RFID-Ausweisen versehen. „Die dafür notwendigen Transponder sind nur wenige Millimeter groß und können wie normale SMDs im Standard-Bestückungs-Prozess verlötet werden“, so Markus Wittke.

Komponenten, die mit einem Transponder ausgerüstet sind, haben für den Hersteller eine Reihe von Vorteilen. Sie sind im Lager und während der Produktion schnell und eindeutig identifizierbar. „So kann man zum Beispiel sicher stellen, dass auch bei individuell konfigurierten Systemen immer die richtigen Platinen im richtigen Gehäuse landen“, erklärt Ali Gülüm.

„Aber auch im gesamten Lifecycle eines Produkts ist die RFID-Identifikation ein sehr großer Vorteil“, so Gülüm weiter. „Damit lassen sich die in einem Gerät verbauten Komponenten quasi miteinander ‚verheiraten‘. Das Ergebnis ist dann ein individueller Geräte-Pass, der sowohl als Datensatz in einem elektronischen Archiv als auch auf einem weiteren RFID-Tag, zum Beispiel am Gehäuse, gespeichert wird. So kann der Hersteller dann später prüfen, ob Komponenten ausgetauscht oder hinzugefügt wurden. Damit kann er zweifelsfrei ermitteln, ob ein Garantie-Anspruch besteht oder nicht. Auch der Service geht um ein gutes Stück schneller und einfacher. Der Techniker liest einfach den Gerätepass aus und weiß sofort, welche Konfiguration er vor sich hat und wie er defekte Teile schnell und einfach nachbestellen kann.“

„NFC und Gerätepass sind aber nur ein Teil der interessanten Themen und Geschäftsfelder, die wir auf der diesjährigen electronica ausmachen konnten“, resümiert Markus Wittke. Zusammen mit Tronic One werden wir die Ergebnisse unserer Messeaktivitäten auswerten und weiter verfolgen. Unsere gemeinsamen Kunden können sich schon heute auf viele interessante neue Produkte und Lösungen freuen. Dabei werden wir unserem Grundprinzip, der herstellerunabhängigen Beratung, weiter treu bleiben.“

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